hiervon hängt der erfolg ab

Die Technik
In der ersten Saison flogen wir mit der

Yuneec H520 mit CGO-ET Wärmebild-Kamera

Zusätzlich nutzen wir einen ultrahellen externen Monitor (Feelworld FW279), um das Wärmebild morgens auf der Wiese gut erkennen zu können, sowie eine zusätzlichen Antenne (4HaWKS Raptor SR). Hierbei haben wir 8 Batterien im Einsatz, damit sind wir etwa 3,5 Stunden in der Luft.

Des Weiteren nutzen wir 5 Sprechfunkgeräte, um mit den Rettern auf den Flächen Kontakt halten zu können.

Zur Website von Yuneec:

Unser Systempartner:

Vorab: Missionsplanung am PC

Bei Yuneec heißt die entsprechende Software hierfür ”DataPilotPlanner”. Der Abstand zu Bäumen und die Beachtung von Stromleitungen ist bei der Planung sehr wichtig.

Flugverbotszonen oder -einschränkungen sollten vorab gescheckt werden, zu Beispiel auf der Seite Map2fly

Am Vortag müssen viele Akkus für Copter, Fernsteuerung, Funkgeräte und Monitor geladen werden. Auch die Planung von Einsatzablauf und Anfahrten der Flächen sind für die zügige Suche wichtig.

Yuneec H520 + CGO-ET

Wir fliegen mit einer Fluggeschwindigkeit von 3 m/s und einer Höhe von 15 – 20 m, je nach Temperatur. Wichtig ist bei dieser Höhe ein guter Abstand zu Bäumen, um den Copter nicht zu gefährden. Mit dieser Ausrüstung können wir im Durchschnitt 6 Hektar pro Stunde abfliegen, und kommen damit auf durchschnittlich 25 Hektar täglich.

Weitere Einstellungen in dem sehr hilfreichen Erklär-Video von Simon Thomas.

Wenn es die Finanzierung zulässt, möchten wir auf eine Kamera in einem höheren Preissegment umsteigen. Damit kann effizienter und sicherer geflogen werden – durch mehr Höhe und wesentlich besserem Bild. Die Vorteile wären: keine Gefahr mehr von Baumberührung mit Absturzfolge, die Kitze auch am Waldrand im Sichtfeld zu haben und viel mehr Fläche in gleicher Zeit abzufliegen.

Konzentrierte Beobachtung des Wärmebildes

Auf unserem ultrahellen externen Monitor kann das Team den Flug genau verfolgen und auffällige Punkte melden.

Die Wärmepunkte eines Tieres sind bei kühleren Temperaturen am besten auszumachen. Bei Sonneneinstrahlung erwärmen sich z. B. auch Sandhaufen schnell und sind oft schwer von einem Kitz zu unterscheiden.