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 (Foto: Bettina Diercks)

Großeinsatz

Naja, 60 Hektar kennen wir ja mittlerweile schon

Trotzdem hieß es heute für den Milchhof Reeßum, so viele Flächen wie möglich abzufliegen. Start, wie immer, 4.30 Uhr.

Andree Meyerholz hat mit großen Engagement so geplant, dass wir vor allem die Flächen abfliefen, wo mit großer Sicherheit Rehwild und damit Kitzen zu erwarten sind. Und: Er hat auch so die Mahdroute ausgearbeitet. Sprich: Was wir als erstes mit unserem Copter “Mavic 2 zoom” und der Wärmebildkamera “Flir Boson” abfliegen wird auch als erstes gemäht usw. Vorbildlich, können wir da nur sagen und bedanken uns noch einmal für die super Organisation und das uns Andree die ganze Tour über begleitet hat und mit Kitze gerettet hat!

Ebenfalls engagiert dabei: Die örtlichen Jäger! Vielen Dank für die Unterstützung!

Weiterer Pluspunkt beim Milchhof: Alle Kitze können an Ort und Stelle bleiben, es wir drum herum gemäht! Für uns heißt das schneller arbeiten zu können und für die Kitze wenig Aufregung.

Am Ende konnten wir sieben Kitze sichern und später wieder freilassen. Einige mobile waren ebenfalls unterweges, keines kam ins Mähwerk.

Zwei kamen unverhofft noch dazu: Ein Team wurde von den Piloten am Rande einer Wiese in den Busch geschickt. Die Piloten waren sicher, dass da etwas steckt. Trotz akribischer Suche konnten die beiden Kitzretter nichts im hohen Gras, unter den Bäumen und am Ufer entdecken. Im Graben auch nicht. Beim Mähen am Nachmittag entdeckte ein Fahrer dort eine Ricke, die sich auffällig verhielt und guckte sich das mal näher an: Zwei frische gesetzte Kitze! Die Ricke muss sich gekonnt vor uns gedrückt haben und war wohl der Wärmepunkt. (bd).

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