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Alles gegeben.

 Erneut haben wir heute versucht, nachmittags bzw. mittags zu fliegen, da der Landwirt erst um 14 Uhr mit mähen anfangen wollte. Da konnten wir Kitze schlecht morgens zwischen 5 und 8 Uhr morgens einfangen und festsetzen.

Mittags, 27, Grad, testeten wir auf zwei Flächen, liefen aber ausnahmslos die zur Vergrämung aufgestellten Tüten, Sandflecken oder Maulwurfshaufen an. Wir brachen die recht schweißtreibende Aktion ab. Diese Erfahrungen sind für uns wichtig, da wir die Technik soweit wie möglich ausreizen wollen.

Nachteilig kann sein, mittags noch einmal Helfer zu finden. Vor allem, weil die Stammmannschaft derzeit jeden Morgen früh aufsteht, um Kitze zu suchen.

Bei unser Morgentour fingen wir ein recht fittes Kitz. Erstmalig standen wir vor dem Problem, erstmal überhaupt keine Bodenverhältnisse an einem schattigen Platz vorzufinden, um die Heringe hinein zu bekommen. Beim dritten Versucht klappte es und das Kitze musste auch nicht lange ausharren, da das Mähwerk zeitnah anrückte und die Erlöserin im Ort wohnte und umgehend anrücken konnte, um das Kitz wieder der Ricke zugänglich zu machen.

Ein weiteres, noch viel agileres Kitz, das gefangen werden konnte, benötigte sogar sechs Heringe, um sicher zu gehen, dass es den Korb nicht hochdrückt. Hier glückte ebenfalls alles.

In den unterschiedlichen Flächen befanden sich einige “mobile” Kitze. Alle in der Altersklasse, die sich zwar nicht unbedingt mehr drückt, aber auch sofort wieder zurück in den Schlag kehrt, wenn es einmal hoch gemacht wurde. Das sind die Kandidaten, die mitunter zwar von den Landwirten noch heraus gesetzt werden, aber Gefahr laufen ins Mähwerk zu geraten, da sie meist sofort wieder zurück an den Platz wandern, wo die Ricke sie zurückgelassen hat. Eine große Herausforderung für den, der mäht.