Es bleibt anspruchsvoll: 4.30 Uhr ist Treffen. 7 Grad sind es heute Morgen. Und: Es ist noch ziemlich dämmrig.

Gleich die erste Fläche ist mit 27 Hektar recht groß. Weil sie lang ist, geht das Team schon mal in die Fläche und machte eine dunkle Ricke hoch. Die Wärmebildkamera zeigt einen Moment später das Bett, in dem sie gesessen hat.

Einige Minuten später macht er Trupp auf dem Monitor weitere Wärmepunkte aus. Gefunden werden zwei Kitze. Während das eine gegriffen werden kann, duckt sich das zweite noch, wird aber aufgrund der Bewegung um sich herum hoch und flüchtet. Da das Geschwisterchen beim Aufnehmen geklagt hat, taucht die dunkle Ricke am Waldrand auf. Sofort wird das Kitz frei gelassen, damit die Ricke auch ihr zweites Kitz von der Wiese führen kann.

Zwei Wiesen weiter, bei herrlichstem Sonnenaufgang und leichtem Nebel, springen ein schwarzes Böcken ab und drückt sich vorsichtig eine Ricke weg. Ein zweites schon recht mobiles Kitz wird gefunden.

Der Landwirt wird informiert, auf Flächen sich Kitze befanden und wo.

Um etwa 8.40 Uhr müssen wir die Suche abbrechen, weil es zu warm wird. Immerhin haben wir aber etwa 65 Hektar abgesucht. Mit dem vorigen Copter hätten wir vermutlich nicht einmal die Hälfte geschafft.

Vielen Dank an Unterstützer, Spender und vor allem auch an die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.